Trockenhügel

Die Anlage eines Trockenhügels verbindet exklusive Gartengestaltung mit Unterstützung wertvoller Pflanzengemeinschaften. Seltene Orchideen wie Ragwurzen und Zungenständel, in Begleitung alpiner Pflanzen, lassen Ihren Garten zu einem interessanten Aufenthaltsort für Mensch und Tier werden. Zahlreiche Insekten und Amphibien finden optimale Bedingungen.



Die optische Wirkung des Trockenhügels kann durch große Felsstücke aus Kalk gesteigert werden. Sie sorgen zugleich für ein günstiges Mikroklima. Durch Sonnenstrahlen erwärmte Felsstücke speichern die Wärme und geben sie langsam wieder ab. Orchideen und Begleitpflanzen ziehen Nutzen daraus. Gleichzeitig fördern Spuren von ausgewaschenem Kalk das Wachstum der Orchideen.

Standortauswahl

Ein vollsonniger, möglichst geschützter Standort eignet sich am besten.

Vorbereitung der Beete

Ein Hügel aus Bauschutt oder grobem Kies, gemischt mit feinkörnigem Material, wird aufgeschüttet. Darüber breitet man eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kalkkies aus. Große Felsstücke aus Kalk erhöhen die optische Wirkung.

Anpflanzen

Die für den Trockenhügel geeigneten Ragwurzen und Zungenständel sollten immer in Gruppen gepflanzt werden. Das Pflanzloch wird mit feinkörnigem Material aufgefüllt um den Wurzeln das Einwachsen und Ausbreiten zu erleichtern.

Gießen und Düngen

Selbst der Trockenhügel sollte bei längeren Warmwetterperioden gelegentlich gewässert werden, da ein Austrocknen des Substrates zum Vertrocknen der Pflanzen führt. Das Gießen wird nach dem Abblühen eingestellt, die Pflanzen sollten im Winter mit einer Abdeckung aus Kiefernzweigen geschützt werden.

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