MoorbeetEin Moorbeet ist empfehlenswert für jeden Gartenbesitzer. Es bietet eine Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten an, von extravagant exotisch, bis heimisch naturnah. Der Pflegeaufwand ist sehr gering. Orchideen wie Moorpogonie, Ständelwurz und Sumpfknabenkraut finden im Moorbeet den idealen Standort. | |
Eine dekorative und zugleich interessante Kombination sind Orchideen zusammen mit Karnivoren. Es ist sehr reizvoll, ein Moorbeet verwildern zu lassen. Sie werden immer wieder Überraschungen erleben. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten stellen sich von selber ein. Ein Moorbeet kann in einem Pflanzkübel Platz finden, eine Badewanne ausfüllen oder im Garten jede beliebige Größe und Form annehmen. |
StandortauswahlEin möglichst sonniger Standort bietet gute Voraussetzungen. Vorbereitung der BeeteEine 60 bis 80 cm tiefe Grube beliebiger Größe und Form wird mit Teichfolie ausgekleidet. Mit Löchern versehene Hohlkörper auf den Boden gestellt, bilden ein Wasserreservoir. Ungedüngter Weißtorf, vermischt mit etwas Sand und Perlite, eignet sich als Substrat. Wenn möglich, sollte das Beet mit Regenwasser auffüllt werden (Kalkarmes Grund– oder Leitungswasser tut es auch). AnpflanzenOrchideen, sowie Begleitpflanzen werden in das bereits gewässerte Moorbeet gesetzt. Für Orchideen ist die beste Pflanzzeit Frühjahr oder Herbst, während der Ruhephase der Pflanzen. Unterschiedliche Farben und Wuchshöhen, Blühzeiten und bevorzugte Standorte der einzelnen Pflanzen sollten berücksichtigt werden. Gießen und DüngenEin gut angelegtes Moorbeet braucht nicht gegossen zu werden (Wasserspeicher). Düngen schadet den Moorpflanzen, sie brauchen nährstoffarmes Substrat. Bei langanhaltender Trockenheit könnte ein Nachfüllen des Beetes notwendig werden. Herbstlaub entfernen um keinen unnötigen Nährstoffeintrag zu bekommen. |
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